Passivhaus Preise
Bevor man sich mit dem Thema Passivhaus Prise näher auseinandersetzen kann, sollte erst einmal der Begriff Passivhaus selbst geklärt werden. Als Passivhaus bezeichnet man ein Haus, welches nach dem derzeit engsten Energiestandard in Deutschland gebaut wurde. Ziel ist es, durch starke Wärmedämmung und eine spezielle Lüftung den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Besonders beeindruckend ist der geringe Jahresheizwärmebedarf von maximal 15 kWh/(m²a). Das bedeutet, dass pro Quadratmeter Wohnfläche nur etwa eineinhalb Liter Heizöl jährlich verbraucht werden. Dazu ist eine ausgefeilte Wärmedämmung erforderlich sowie zum Beispiel auch dreifach verglaste Fenster. Die starke Dämmung führt dazu, dass die Temperatur innerhalb des Hauses sehr konstant ist und sich nur langsam und geringfügig ändert. Kältezonen wie zum Beispiel an Wänden oder im Fußboden werden ebenfalls vermieden, dadurch ist eine Schimmelbildung quasi ausgeschlossen. Insgesamt verfügt ein Passivhaus daher auch über ein gutes Wohlfühlklima.
Bezogen auf die Passivhaus Preise lässt sich feststellen, dass diese in der Vergangenheit etwa 15 Prozent über den Baukosten eines Standardhauses lagen. Man darf jedoch nicht vergessen, dass sich diese Baukosten wegen der eingesparten Energiekosten gut amortisieren. So können innerhalb von 50 Jahren etwa 100.000 Euro an Energiekosten eingespart werden – immer verglichen mit einem sogenannten Standardhaus mit normaler Wärmedämmung (und zum Beispiel zweifach verglasten Fenstern). Hinzu kommen noch die Fördermöglichkeiten für den Bau von Passivhäusern. Vergleicht man Passivhaus Preise mit denen eines sogenannten 3-Liter-Hauses (das ist der nächst geringere Energiestandard, hier wird ein Heizölverbrauch von circa 3 Litern pro Quadratmetern pro Jahr angenommen), so sind letztere bei den Baukosten etwa 11 Prozent günstiger als Passivhäuser.
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