Ostsee

Die Ostsee ist zwar in der ganzen Welt als beliebtes Urlaubsreise-Ziel bekannt, aber wissen Sie auch, was dieses europäische Binnenmeer im Laufe der Jahrzehnte geprägt hat und welche Ausmaße sie besitzt? Die Ostsee (im europäischem Volksmund auch als das Baltisches Meer bekannt), gilt mit einem Rauminhalt von etwa 20.000 Quadratkilometern als größtes Brackwassermeer der Erde. Als Brackwasser bezeichnet man Meere oder Flüsse mit unterschiedlichem Salzwassergehalt. Der unterschiedliche Salzgehalt, entsteht durch den Süßwasserzufluss an gewissen Meeres-Zuläufen zum Salzwassersee und dessen anschließender Vermischung. Die gesamte Fläche der Ostsee erstreckt sich über ca. 413.000 Quadratkilometer und verfügt über Tiefen von bis zu 460 Meter. Entstanden ist dieses Binnenmeer, vor ungefähr 12.000 Jahren nach der letzten Eiszeit, als riesige Eis- und Gletschermassen zu schmelzen begannen. Landerhebungen und ständig steigender Meeresspiegel, sorgten im Laufe der Jahrtausende für die jetzige Form der heutigen See. Sie trennt die Skandinavische Halbinsel von den Festländern Mittel-, Nord- und Nordosteuropas. Kennzeichnend für die wundervolle Umgebung der Ostsee sind zudem wunderschöne Inseln mit traumhaften Stränden unterschiedlicher Größen, Förde und Meeresbuchten. Anrainerstaaten sind außer Deutschland Finnland, Schweden, Dänemark, Finnland, Russland, Estland, Polen und Litauen.

Rundum dieser beliebten See finden Sie außer beliebten Inseln wie Rügen, Usedom, Fehmarn, Poel und den Halbinseln Darß, Zingst und Fischland, auch zahlreiche Heilbäder wie Glücksburg, Dahme, Grömitz, Graal-Müritz, Scharbeutz, Travemünde und dem Timmendorfer Strand und Ostseebäder wie Boltenhagen, Kühlungsborn, Kellenhusen, Warnemünde und Rerik. Natürlich stehen Ihnen auch zahlreiche Zelt- und Campingmöglichkeiten mit Wohnwagen- und Karavanstellplätzen zur Verfügung. Die meisten Orte an diesem beliebten Binnenmeer, bieten Ihnen aber auch wundervolle Natur, Wassersport, Saunas, Solarium, Restaurants, Bars und Diskotheken. Damit die Ökologie der Natur und der zahlreichen Meeresbewohner rund um und im Meer erhalten bleibt, wurde von den Anrainerstaaten schon 1974 ein Überwachungsprogramm per Monitoring beschlossen.

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