Motorschutzschalter
Zum Schutz vor thermischer Überlastung der Elektromotoren, die sich durch mechanische Überlastung oder bei einer Störung eines einzelnen oder zweier Außenleiter bilden, dient ein Motorschutzschalter. Motorschutzschalter werden überwiegend für dreiphasige Drehstrommotoren hergestellt, die bei der Tätigung des Motorschutzes eine assoziierte Freisetzung durch Beobachtung der Ströme in den drei Zuleitungen eintreten. Diese Überwachung kann thermisch-mechanisch, thermisch-elektronisch oder elektronisch durchgeführt werden. Allerdings sollten man Drehstrommotoren aussschließlich über passende Motorschutzschalter oder Motorschutzrelais an das Stromnetz angegliedert werden. Dadurch verhindert man Defizite anhand Überlast oder Ausfall eines Außenleiters. Dieses Verfahren wird vom Motorschutz immer nach dem Motorbemessungsstrom angepasst. Das erfolgte Auslösen, erfolgt durch den automatisch oder durch das Drücken einer Entsperrtaste. In einigen Fällen sind beim Motorschutzschalter Unterspannungsauslöser verfügbar.
Die Motorschutzschalter sichern durch einen Kurzschlussauslöser das Versorgungsnetz vor Kurzschlüssen. Diese sind nicht grundlegend, um als Motorschutzschalter dargestellt zu werden. Motorschutzschalter dienen dem Kurzschluss- und Überlastschutz und müssen nach DIN VDE 0113 zu Beginn der Motorzuleitung inkludiert werden. Durch einem gekoppelten Leitungsschutzschalter kann die Kurzschluss-Schutzfunktion zu Beginn der Zuleitung übernommen werden. Die selbe Funktionsweise wie bei dem Motorschutzschalter, hat auch die Überlast- bzw. Motorschutzrelais. Diese allerdings schaltet den Motor nicht von alleine ab. Zahlreiche Motorschutz- und Überlastrelais sind jedoch so entwickelt, dass sie an einem Schütz angefestigt werden können und ohne weitere Leitungen mithilfe diesem angeschlossen werden kann.
Kommentar schreiben