Frequenzumrichter
Der Frequenzumrichter erzeugt aus Drehstrom, eine in Amplitude und Frequenz veränderte Spannung. Diese Spannung betreibt einen Asynchronmotor. Mit Frequenzumrichtern wurden früher Netze unterschiedlicher Frequenz miteinander verbunden. Diese waren im Gegensatz zu heute keine elektronischen Geräte, sondern mechanische Anlagen. Auch heute finden in Bahnstromumformerwerken mechanische Anlagen nach wie vor Anwendung. Der elektronische Frequenzumrichter setzt sich aus einem Gleichrichter und aus einem Wechselrichter zusammen. Der Gleichrichter speist einen Zwischenkreis, der wiederum den Wechselrichter speist. Der Wechselrichter erzeugt eine durch Pulsweiten modulierte Spannung, die die gewünschte Frequenz und Amplitude hat. Heute gibt es auch die Direktumrichter bei denen der Zwischenkreis entfällt und die Netzphase direkt mit der Phase der Last verbunden ist. Ein Direktrichter kann aber ausschließlich Ausgangsfrequenzen die kleiner sind als die Eingangsfrequenz erzeugen. Ein Zwischenkreisumrichter kann Ausgangsfrequenzen auch oberhalb der Eingangsfrequenz erzeugen. Der Direktumrichter besitzt vier Quadranten, deshalb ist er rückspeisefähig.
Anwendung findet der Frequenzumrichter bei Pumpen, Windkraftanlagen und in kleinen Wasserkraftwerken, Antrieben von Fahrstühlen und Kränen. Bei Kondensatormotoren ist die Besonderheit der Frequenzumrichter übernimmt die zweite Phase des Kondensators. Die Mittelspannungsfrequenzumrichter optimieren den Energieverbrauch durch Anpassung der Drehzahl an die Erfordernisse, so ist eine optimale Lastausnutzung, also Energieausnutzung möglich. Moderne Frequenzumrichter können elektronisch gesteuert werden und so ist die energietechnische Ausnutzung des Potentials möglich. Dieses kommt dem Klima und damit der gesamten Umwelt zugute. Auch bei Frequenzumrichtern ist, wie Sie sehen die Erderwärmung ein Thema an dem man nicht vorbeikommt.
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