Blockhaus
Als Blockhaus wird ein Gebäude aus übereinander gestapelten Holzbalken oder Stämmen bezeichnet. Ihren Ursprung fanden diese Gebäudetypen in den kalten und ländlichen Gebieten auf der Welt. Kanada, Rußland und in Nordeuropa wurden die ersten Blockhäuser gebaut. Sie bestanden aus runden Holzstämmen, welche nicht bearbeitet wurden, sondern ihre natürliche Form behielten. Es musste aber darauf geachtet werden, dass die Holzstämme eine gerade Form hatten. Bevorzugterweise wurde Fichte benutzt. Anschließend wurden die Baumstämme entrindet, wofür früher ein so genanntes Ziehmesser verwendet wurde. Teilweise wurde auch mit Wasserhochdruck gearbeitet. Heutzutage benutzen Handwerker für diese Tätigkeit einen Rundhobel. Ist man sich des ökologischen Vorteils bewusst, wird man sich wahrscheinlich gern für ein Blockhaus entscheiden. Nicht nur die Rücksichtnahme auf die Umwelt spielt eine Rolle, sondern auch der Vorteil für Asthmatiker und Allergiker. Holz ist ein natürlich gewachsener Rohstoff und das Raumklima in einem Holzhaus sehr angenehm. So ist zum Beispiel der Staubgehalt in der Luft um vieles geringer, als bei einem herkömmlichen Haus.
Auch der Duft nach Nadelholz, sorgt für eine besondere Wohnatmosphäre. Mittlerweile werden sogar schon Niedrigenergiesparhäuser in Blockhausform angeboten. Sie sind mit einer wärmedämmenden Innen- und Außenschicht versehen. Dazu reguliert das Blockhaus sehr gut den Luftaustausch. Die Pflege eines Holzhauses gestaltet sich relativ problemlos. Alle zehn bis fünfzehn Jahre bekommt das Blockhaus einen Außenanstrich. Lediglich die Seiten, welche der Witterung am stärksten ausgesetzt sind, sollten öfter gestrichen werden. Wird ein Blockhaus regelmäßig überprüft und gepflegt, kann es ohne Weiteres, mehrere hundert Jahre alt werden.

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